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Claire Huangci 

Orchester der Philharmonischen Gesellschaft
Claire Huangci / Klavier
Thomas Berning / Leitung

 

Ludwig van Beethoven (1770 -1827)
Ouvertüre zu "Coriolan" op. 62

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll, KV 491

Ludwig van Beethoven (1770 -1827)
Sinfonie Nr. 5c c-Moll, op. 67

 

Sonntag, 05. Juni 2016
19:30 Uhr /  Kaiserpfalz

Drei Werke in c-Moll stehen auf dem Programm des letzten Saisonkonzertes und versprechen einen tiefsinnigen, ernsten Abend.

Wer möchte nicht dabei gewesen sein bei dem denkwürdigen Konzert im Theater an der Wien am 22.12.1808, als Beethoven seine c-Moll-Sinfonie dem Wiener Publikum präsentierte? Und nicht nur diese: Am selben Abend wurden seine 6. Sinfonie, das 4. Klavierkonzert und die Chorfantasie uraufgeführt. Beethoven war im Zenit seiner Schaffenskraft angelangt. Dass die 5. Sinfonie in diesem Konzert-Marathon fast nur beiläufig wahrgenommen wurde, hinderte sie nicht an ihrem Triumphzug um die Welt, in der sie heute wie der Inbegriff von klassischer Musik steht. Mit der Coriolan-Ouvertüre und Mozarts Klavierkonzert KV 491 eint sie die ernste Tonart c-Moll, die Beethoven erst im großartigen Finale ins strahlende C-Dur verwandelt.

Die junge Pianistin Claire Huangci hat die Rolle des gefeierten Wunderkindes, das im Alter von zehn Jahren ein Privatkonzert für Präsident Bill Clinton gab, längst hinter sich gelassen. Die ARD-Preisträgerin des Jahres 2010 überzeugt durch ausgeprägte künstlerische Reife, mit der sie ihr Publikum in den Bann zu ziehen weiß. Sie vereint technische Brillanz mit musikalischer Ausdrucksstärke, spielerische Virtuosität mit künstlerischer Sensibilität. Und so versteht sie auch ihr ganzes Schaffen: Sie möchte „Musik machen, an die man sich erinnert, nicht weil ich so schnelle Finger hatte, sondern weil sie so schön war - so schön, dass sie zu Tränen rührte."

 
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