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Ensemble Schirokko 

Ensemble Schirokko, Hamburg
Rachel Harris / Konzertmeisterin und Solo-Violine
Thomas Berning / Dirigent

Ina Siedlaczek, Diana (Sopran)
Veronika Winter, Pales (Sopran)
Hans Jörg Mammel, Endymion (Tenor)
Markus Flaig, Pan (Bass)

 

"Jagdmusiken"

Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
Concerto B-Dur "La caccia" op. 8 Nr. 10

Jean Baptiste Lully (1632 - 1687)
Aus "Ballett des Arts" Ballet: "La Chasse"

Johann Friedrich Fasch (1688 - 1758)
Konzert für Violine, 2 Hörner, 2 Oboen, Streicher
und Basso Continuo in D
"Jagdkonzert"

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Sinfonia in F, BWV 1046a
(Frühfassung des 1. Satzes des 1. Brandenburgischen Konzertes)

"Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd"
Kantate BWV 208

Das Abendprogramm zum Herunterladen

Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit
Freitag, 03. Oktober 2014
18:00 Uhr /  !! KAISERPFALZ !! 

 „Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd". Mit diesen Worten, gesungen von der Göttin der Jagd, Diana, dürfte Johann Sebastian Bach dem Geburtstagskind Christian von Sachsen Weißenfels aus der Seele gesprochen haben, zu dessen 31. Geburtstag die Kantate erstmals erklang - nach einer ausgedehnten Jagd, versteht sich.

Diana, Endymion (ihr Liebhaber) und die Hirtengottheiten Pan und Pales, preisen den Fürsten in Rezitativen und Arien. Und wie stets bei Bach ist auch diese, seine erste überlieferte weltliche Kantate ein vollendetes Kunstwerk. Ihr voraus geht als Ouvertüre die später zum 1. Satz des 1. Brandenburgischen Konzertes umgearbeitete Sinfonia in F.

Diana tritt auch im Ballet „La chasse" des Hofkomponisten Ludwig XIV, Jean Baptiste Lully in Erscheinung. Möglich, dass Komponist und König im zweiten Teil, beim Eintritt Céphals und sechs weiterer Jäger gemeinsam unter den Tänzern waren.

In Johann Friedrich Faschs D-Dur-Konzert fühlt man sich mitten in eine Jagdgesellschaft hinein versetzt, und mit Antonio Vivaldis virtuosem Violinkonzert „La caccia" wird der Blick auf die europäische Jagdmusik komplettiert.

Wenn Scirocco, der heiße Wüstenwind, Grenzen und Küsten überschreitet und bis in norddeutsche Gefilde vordringt, dann trägt er mediterranes Temperament zu nordischer Melancholie, umschmeichelt warm, wo sonst nur die hanseatisch-steife Brise weht, würzt Küstennebel mit fremdländischen Aromen.

Seine musikalische Inkarnation findet er im Ensemble Schirokko Hamburg:
Gegründet 2007, setzt es sich aus Musikerinnen zusammen, die an bedeutenden internationalen Ausbildungsstätten für
Historische Aufführungspraxis - in Trossingen, Bremen, Würzburg, London und Amsterdam - studiert haben. Unter der Leitung der Konzertmeisterin Rachel Harris verbindet das Ensemble das versierte Spiel auf historischen Instrumenten oder deren Nachbauten mit stilbewussten, lebendigen Interpretationen.

Dieses Konzerterlebnis ensteht in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft Paderborn und wird gefördert von der Sparkasse Paderborn-Detmold

 
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